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ffpplusMit der Zwischenpräsentation am 15.02.2019, bei der sich die teilnehmenden Schüler*innen ihre Forschungsdesigns gegenseitig vorgestellt haben, bricht nun die zweite Hälfte der Projektphase an.

In den Räumen der ULB hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, wie auf einem Marktplatz ihre Ideen und Forschungsvorhaben zu präsentieren, ins Gespräch zu kommen und sich Rückmeldungen von den anderen Teilnehmern einzuholen. Diese sollen sie nun für die zweite Projekthälfte nutzen, in der es um die Durchführung des Forschungsvorhabens und die Verschriftlichung gehen soll.

Die Grundidee des FFP+ wird derzeit überarbeitet und unter den Bedingungen der Digitalität neu gedacht. So diente dieser Termin als einer der wenigen wichtigen Tage des Austausches und der Begegnung vor Ort an der Universität Münster. Trotz der zum Teil weiten Anreise habe es sich auf jeden Fall gelohnt, so der Kommentar eines Schülers.

Am 1.7.2019 werden alle Forschungsergebnisse in Münster im Rahmen einer Abschlusspräsentation vorgestellt. Bei Themen wie Schulstress, Motivation, Musik und Lernen sowie Ernährung und Lernen verspricht auch dies ein interessanter Nachmittag zu werden.

am 14. Februar 2019 in der QUA-LiS NRW

Vor dem Hintergrund der Befunde internationaler Vergleichsstudien wie PISA, TIMSS und IGLU, im Umgang mit Heterogenität an Schulen, bei der Verpflichtung, ein inklusives Bildungssystem zu gestalten, beim Diskurs über Bildungschancen und soziale Herkunft ist individuelle Förderung eine zentrale Anforderung bei der Gestaltung von Lernprozessen. So unterstützen und bereichern u. a. selbstgesteuertes Lernen in Lernbüros, der Einsatz von Kompetenzrastern und weiteren geeigneten diagnostischen Instrumenten das individualisierte Lernen von Schülerinnen und Schülern und erhöhen somit deren Bildungschancen.

Die Qualitäts – und UnsterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) kooperiert mit dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) mit dem Ziel, die Forschung, Entwicklung und Qualifizierung zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern in NRW zu stärken. Die Fachtagung am 14.02.2019 erfolgt im Kontext dieser Kooperationsvereinbarung und richtet sich an Schulleitungen, Lehrkräfte und weitere pädagogische Fachkräfte, die sich in Praxisforen mit unterschiedlichen Schwerpunkten der individuellen Förderung in Schule sowie im Unterricht beschäftigen möchten.

Der thematische Schwerpunkt der gemeinsamen Tagung von Landesinstitut und Landeskompetenzzentrum liegt in den Kompetenzbereichen Didaktik und Diagnostik. Beteiligt mit wissenschaftlichen Beiträgen sind von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster die Institute für Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Begabungsforschung und Individuelle Förderung; vertreten durch Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. Christiane Fischer-Ontrup), für Sportwissenschaft (Arbeitsbereich Bildung und Unterricht im Sport; vertreten durch Prof. Dr. Nils Neuber) und Psychologie in Bildung und Erziehung (Lehrstuhl Diagnostik und Evaluation im schulischen Kontext; vertreten durch Prof. Dr. Elmar Souvignier).

Es werden u. a. folgende Themen aufgerufen:

  • Strategien selbstgesteuerten Lernens
  • Entwicklung von Rechtschreibstrategien
  • Motivations- und Selbststeuerungsstrategien für begabte Schülerinnen und Schüler
  • Arbeit mit Kompetenzrastern
  • Selbstgesteuertes Lernen im Lernbüro
  • Pädagogische Diagnostik
  • Förderung exekutiver Funktionen durch Bewegung im Unterricht

Die Anmeldung erfolgt über diesen Link: https://www.qua-lis.nrw.de/individuell-foerdern" Eine allgemeine Auskunft zur Tagung ist auch über folgende Adresse möglich: individuelle-foerderung@qua-lis.nrw.de

26 Schülerinnen und Schüler, 6 Lehrerinnen und Lehrer, 6 Lehramtsstudierende sowie zwei Lehrende der Universität Münster haben sich im Rahmen des Forder-Förder-Plus-Projekts zum jährlichen Methodentag am 14. November an der Westfälischen Wilhelms-Universität getroffen.

Für die Lerngemeinschaft stand an diesem Tag die Auseinandersetzung mit Forschungsmethoden auf dem Programm. Im Rahmen des begleitenden Seminars hatten die Studierenden zuvor eine Lerneinheit entworfen und führten diese mit den Schülerinnen und Schülern durch. Anschließend gab es eine Einführung in die Recherche in der ULB. In der kommenden Zeit begleitet jeder Studierende jeweils eine Schülergruppe bei ihren Forschungsprojekten zum Themenschwerpunkt „Lernen“ an den jeweiligen Schulen.

In diesem Jahr geht das LIF zudem der Frage nach, wie Begabungsförderung in einer „Kultur der Digitalität“ gelingen kann. Das Seminar der Studierenden hat den Schwerpunkt Möglichkeiten und Grenzen der Begleitung von individuellen Lernprozessen unter dem Aspekt der Digitalität auszuloten.

Das Format verfolgt insgesamt die Idee, begabten Lernern die Möglichkeit zu bieten, trotz großer räumlicher Distanz in einem virtuellen Raum gemeinsam lernen und forschen zu können, um wichtige Kompetenzen für das 21. Jahrhundert zu erwerben.

Das Projekt "Dealing with Diversity" lädt in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster ein, gemeinsam über Gestaltungsmöglichkeiten und Gelingensbedingungen möglicher Kooperationsstrukturen zu diskutieren und Weiterentwicklungschancen im Rahmen der Zusammenarbeit in den verschiedenen Phasen der Lehrer(aus)bildung zu thematisieren und weiterzuentwickeln. In Workshops werden Aspekte wie Lehr-Lern-Labore, Digitale Medien, Videographie und Unterrichtsvideos sowie Textverstehen und Kooperationsformate unter der Perspektive des Umgangs mit Heterogenität in den Blick genommen.

Die Workshops richten sich an alle interessierten Personen, speziell jedoch an Lehrkräfte, Studierende sowie Wissenschaftler*innen. Hinsichtlich der Schulformen und Jahrgangsstufen bestehen keine Einschränkungen.

Weitere Informationen zu den angebotenen Workshops finden Sie hier.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Wichtige Informationen zur Anmeldung: Eine Anmeldung ist bis zum 12. April 2019 hier (Link) möglich. Die Teilnehmerzahl ist limitiert.

Erziehung – Werte – Haltungen: Schule als Lernort für eine offene Gesellschaft | 

Liberale Demokratien haben in der Vergangenheit schon höhere Zustimmungswerte erzielt. Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung erzeugen komplexe Problemlagen. Einfache Antworten von Populisten und Autokraten erscheinen in dieser Situation auch jungen Menschen mitunter attraktiver als langwierige gesellschaftliche Diskurse. In einer Demokratie zu leben, fordert Widersprüchliches: So kommen demokratische Gesellschaften nicht ohne eine geteilte Wertbasis aus. Andererseits besteht ihr Ethos gerade darin, dass sie der Offenheit und Toleranz verpflichtet sind.
Fremde Lebensentwürfe aushalten zu müssen, bedeutet für die jeweils anderen mitunter eine hohe Zumutung. Demokratie ist daher eine Lebensform, die man lernen muss: Eigene Wertentscheidungen sind zu treffen und anderen gegenüber zu begründen. Gemeinsame Werte müssen erfahren und demokratische Haltungen eingeübt werden. Kann sich Schule als Lernort für eine offene Gesellschaft erweisen? Die Münsterschen Gespräche zur Pädagogik am 8. und 9. April 2019 wollen Möglichkeiten und Grenzen dafür ausloten. Neben wissenschaftlichen Referaten werden aktuelle Ansätze aus der Praxis vorgestellt und diskutiert.
Eingeladen sind alle, denen Erziehung zu demokratischem Handeln am Herzen liegt: Schulleiter/innen und Lehrkräfte, Erziehungswissenschaftler/innen, Fachleiter/innen, Lehrerfortbildner/innen, Schulträgervertreter/ innen, Bildungspolitiker/innen und interessierte Öffentlichkeit.

Anmeldungen nimmt das Franz Hitze Haus als Tagungsort gerne entgegen, weitere Informationen finden Sie hier.

Landeskompetenzzentrum für
Individuelle Förderung NRW
Krummer Timpen 57
(Besuchsadresse) / 
Georgskommende 33
(Postadresse)
D-48143 Münster

Tel: 0251/83-29320
Fax: 0251/83-29316

E-Mail: lif@uni-muenster.de