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Die 38 Absolventinnen und Absolventen der Qualifizierungsmaßnahme `Experte Individuelle Förderung VI´ waren am 17.03.2018 zur Zertifikatsfeier im Vom-Stein-Haus eingeladen, um ihren Erfolg im Weiterbildungslehrgang des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung (lif) zu feiern. Nach einem Einsatz von 16 Monaten nahmen 17 der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weiterbildungslehrgangs „Experte Individuelle Förderung“ ein Zertifikat der Wilhelms-Universität Münster entgegen. Zum Bestehen der Prüfung entwickelten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorfeld mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der individuellen Förderung bzw. der Begabungs- und Begabtenförderung, die in der eigenen pädagogischen Praxis umgesetzt und schriftlich ausgearbeitet wurden. Schulleitungen, Kollegen und Familienangehörige begleiteten die Absolventen zur Verleihung. Der Dekan für den Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Universität Münster, Prof. Dr. Martin Bonsen, und Prof. Dr. Christian Fischer von der Universität Münster als Vertreter von ICBF und lif unterstützten die Feierstunde in besonderem Maße. Die musikalische Begleitung durch Rosa Kremp und Micha Lorenz sorgte für einen stimmungsvollen Rahmen.

Tagungsbände zum 5. Münsterschen Bildungskongress erscheinen noch im Dezember in der Reihe Begabungsförderung im Waxmann-Verlag

Vom 9. bis 12. September 2015 widmete sich der 5. Münstersche Bildungskongress dem Thema „Potenzialentwicklung. Begabungsförderung. Bildung der Vielfalt.“ Diese Themen betreffen mit Blick auf die internationalen Vergleichsstufen sowohl Kinder auf den unteren Kompetenzstufen als auch auf den oberen Kompetenzstufen, die in ihren Potenzialen und Begabungen gefördert werden müssen. Dies umfasst vielfältige Begabungsbereiche und bedeutet die Berücksichtigung interpersonaler Vielfalt, aber auch intrapersonaler Diversität etwa von begabten Kindern aus benachteiligten Lagen oder von mehrfach außergewöhnlichen Kindern. Ziel des Kongresses war es, eine potenzialorientierte Haltung gegenüber den Begabungen und Talenten aller Schülerinnen und Schüler auch im Kontext inklusiver Bildung in eine breitere öffentliche Wahrnehmung zu rücken. Mit über 135 Beiträgen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker neue Impulse gesetzt, Themen diskutiert und neue Ansätze vorgetragen. Dank der interessanten Beiträge und anregenden Gespräche wurde der 5. Münstersche Bildungskongress zu einem anspruchsvollen Format wissenschaftlichen Austausches und interdisziplinären Gesprächs. Die dort vorgetragenen und diskutierten Beiträge wurden in zwei Tagungsbänden zusammengefasst.
Der erste Band umfasst Beiträge aus der Begabungsforschung aus dem frühkindlichen, schulischen, außerschulischen und beruflichen Kontext. Zusätzlich finden sich in diesem Band auch Symposiumsbeiträge zur Talententwicklung, die im Rahmen des Kongresses vorgestellt wurden. Der zweite Band umfasst Beiträge aus der Begabungsförderung aus der fachspezifischen und fachübergreifenden schulischen sowie außerschulischen Praxis. Zusätzlich finden sich in diesem Band auch Beiträge zu Zentren, Arbeitskreisen und Programmen zur Talententwicklung, die im Rahmen des Kongresses vorgestellt wurden.

Traditionell orientiert sich unser Schulsystem am Ideal möglichst homogener Lerngruppen. Im Gegensatz dazu steigt heute die Vielfalt in den Klassenzimmern stetig weiter: Immer mehr Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund; der Anspruch auf gemeinsames Lernen ist rechtlich verankert und wird in der Praxis zunehmend eingefordert.

Mittlerweile ist daher die individuelle Förderung zentrale Leitidee moderner Schulgesetze. In Schule und Unterricht werden Formen innerer und äußerer Differenzierung entwickelt und erprobt. Doch kann Schule auf jede Vorstellung von „Normalität“ verzichten? Ihr Bildungsauftrag besteht auch in der Herstellung von Gemeinsamkeit. Diese erfordert Auseinandersetzung darüber, was gelten soll, Verständigung über gemeinsame Wertorientierungen und „Normalität“.

Die Münsterschen Gespräche zur Pädagogik am 26. und 27. Februar 2018 wollen das Spannungsfeld zwischen Vielfalt und „Normalität“ ausloten. Neben wissenschaftlichen Referaten werden aktuelle Ansätze aus der Praxis vorgestellt und diskutiert. Eingeladen sind alle, denen professionell gestaltete Schule und Unterricht am Herzen liegen: Schulleiter/innen und Lehrkräfte, Erziehungswissenschaftler/innen, Fachleiter/innen, Lehrerfortbildner/innen, Schulträgervertreter/innen, Bildungspolitiker/innen und interessierte Öffentlichkeit.

Anmeldungen nimmt das Franz Hitze Haus als Tagungsort gerne entgegen, weitere Informationen finden Sie hier.

Die Anmeldung für den 6. Münsterschen Bildungskongress ist ab sofort über die Kongresswebseite (http://icbfkongress.de/icbf2016/anmeldung) möglich. Der Kongress findet vom 19. bis 22. September 2018 unter dem Titel „Begabungsförderung. Leistungsentwicklung. Bildungsgerechtigkeit für alle!“ statt. Für die Haupt- und Parallelvorträge an den Vormittagen, in welchen allgemeine und theoretische Aspekte aufgegriffen und diskutiert werden, haben bereits viele Referentinnen und Referenten zugesagt, die sich unter dem Oberthema des Kongresses mit spezifischen Themenbereichen auseinandersetzen. Wir freuen uns zum jetzigen Zeitpunkt über Zusagen u.a. von:
Prof. Dr. Susan Baum (NAGC Washington, USA), Prof. Dr. François Gagné (Université du Québec a Montréal, Kanada), Prof. Dr. Heiner Gembris (Universität Paderborn), rof. Dr. Olaf Köller (IPN Kiel), Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF Berlin), Prof. Victor Müller-Oppliger (PH FHNW Basel, Schweiz), Prof. Dr. Aljoscha Neubauer (Universität Graz, Österreich), Prof. Dr. Christoph Perleth (Universität Rostock), Prof. Dr. Francis Preckel (Universität Trier), Prof. Andreas Schleicher (OECD Paris, Frankreich), Prof. Dr. Jörg Schorer(Universität Oldenburg), Prof. Dr. Simone Seitz (Universität Paderborn), Prof. Dr. Andrzej Sękowski (J. P. Cath. University of Lublin, Polen), Prof. Dr. Del Siegle (University of Connecticut, USA), Prof. Dr. Claudia Solzbacher (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Heidrun Stöger (Universität Regensburg), Prof. Dr. Miriam Vock (Universität Potsdam), Prof. Dr. Thomas Wagner (Päd. Hochschule Linz, Österreich), Prof. Dr. Gabriele Weigand (Päd. Hochschule Karlsruhe), Prof. Dr. Albert Ziegler (Universität Erlangen-Nürnberg)...

Nähere Informationen und weitere Referentinnen und Referenten finden Sie unter: www.icbf-kongress.de.

Am Donnerstag, den 30. November 2017 lädt die Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) in Soest erneut zur Fachtagung „Schule entwickeln - das Miteinander gestalten“ ein.

Die Fachtagung bietet die Gelegenheit, sich vertieft mit unterschiedlichen Aspekten der interkulturellen Schulentwicklung zu beschäftigen und sich hierzu auszutauschen. Nach einem Impulsvortrag durch Prof. Dr. Karim Fereidooni von der Ruhruniversität Bochum kann einer von neun Workshops gewählt werden. Themen sind unter anderem "Demokratische Schulkultur - Aspekte von Gender, Migration und mehr", "Was heißt hier eigentlich Ehre?" oder "Methoden und Medien für das interreligiöse Lernen". Die Tagung zur interkulturellen Schulentwicklung richtet sich an alle interessierten Schulleitungen, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aller Schulformen.

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Landeskompetenzzentrum für
Individuelle Förderung NRW
Krummer Timpen 57
D-48143 Münster

Tel: 0251/8329320
Fax: 0251/8329316

E-Mail: lif@uni-muenster.de